Dezember 2011
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Archiv für Dezember 2011

JA

Im Bereich Aktiv werden finden Sie ab sofort ein Muster des Stimmzettels für den Bürgerentscheid, der am 22. Januar 2012 stattfinden wird.

Bitte beachten Sie, dass Sie mit JA abstimmen müssen, wenn Sie sich gegen die Windkraftfläche 170 aussprechen wollen.

Wir möchten Sie gern auch noch einmal auf die Möglichkeit der Briefwahl hinweisen. Mitte Januar ist es nicht unwahrscheinlich, dass der Weg zum Wahllokal durch Schnee, Eis und Glätte stark erschwert wird. Daher denken Sie bereits jetzt darüber nach, die Möglichkeit der Briefwahl in Anspruch zu nehmen. Ihren Wahlschein können Sie bereits jetzt beim Amt Bordesholm erhalten.

Damit der Bürgerentscheid erfolgrech sein kann, müssen mindestens 20% aller wahlberechtigten Wattenbeker Bürger mit JA stimmen. Daher ist jede Stimme wichtig! Auch wenn Sie der Meinung sind, dass “bestimmt mehr für Ja als für Nein stimmen”, bekräftigen Sie diese Meinung durch Ihre eigene JA-Stimme.

Mit anderen Worten: Selbst wenn mehr Bürger für JA als für NEIN stimmen, gilt der der Bürgerentscheid als gescheitert, wenn nicht mindestens 20% (absolut sind das 462) der wahlberechtigten Bürger für JA gestimmt haben.

Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie gern auch mit uns in Kontakt treten.

Wir wünschen Ihnen schöne, besinnliche Weihnachtsfeiertage.

Artikel zur Energiewende

Zum Erhalt unserer modernen Gesellschaft, von Gesundheit und Umwelt ist es notwendig, bei der Energiegewinnung neue Wege zu gehen. Ziel ist es, die Ausbeutung endlicher Rohstoffe zu drosseln und vor allem umweltfreundlich und gesundheitsverträglich Energie zu erzeugen. Diese Ziele können nur durch umsichtiges Agieren erreicht werden. Blinder Aktionismus bringt sie sogar in Gefahr. Heute möchten wir vorstellen, was die Energiewende für uns bedeutet, wie wir unseren Energiehunger stillen können und warum die Nutzung der Fläche 170 den grundlegenden Gedanken der Energiewende widerspricht.

Den kompletten Beitrag finden Sie im Informationsbereich unter Energiewende.

Windkraft: Infos zu Bürgerentscheid (Kieler Nachrichten vom 16.12.2011)

Wattenbek. Alle 2345 wahlberechtigten Wattenbeker über 16 Jahre können am Sonntag, 22. Januar, beim Bürgerentscheid ihre Stimme für oder gegen die Ausweisung der Fläche 170 als Windparkeignungsgebiet abgeben.

Bereits ab Montag, 19. Dezember, werden im Bürgerbüro des Bordesholmer Rathauses die Briefwahlunterlagen ausgegeben. Wie bei den Abstimmungen in Negenharrie und Groß Buchwald ist auch für die Wattenbeker eine Info-Veranstaltung vorgesehen. Als Ort wählten die Gemeindevertreter den Sitzungssaal im Bordesholmer Rathaus.

Die für Montag, 9. Januar, um 19.30 Uhr vorgesehene Veranstaltung wird vom früheren Bordesholmer Bürgermeister Jürgen Baasch moderiert. Referenten sind die Windkraftfachleute Andreas Kunte, pensionierter Mitarbeiter des Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, sowie der Schall-Experte Henning Busch (Kronshagen). Ein weiterer Referent wird noch von der Bürgerinitiative benannt, die den Bürgerentscheid erzwungen hat.

Abgestimmt wird am 22. Januar von 8 bis 18 Uhr in zwei Wahlbezirken, als Wahllokale sind das Feuerwehrgerätehaus an der Schulstraße sowie das Schalthaus am Reesdorfer Weg vorgesehen. Die Wähler können bei der Frage „Sind Sie dafür, dass die Gemeinde Wattenbek eine ablehnende Stellungnahme zu der Fläche 170 zum Entwurf der Teilfortschreibung des Regionsplans abgibt?“ Ja oder Nein ankreuzen. Zur Abstimmung steht der 100 Hektar große Wattenbeker Anteil der insgesamt 140 Hektar großen Fläche 170 südwestlich der Gemeinde.

Quelle: Kieler Nachrichten vom 16.11.2011 / Sven Tietgen

Bürgerentscheid läuft am 22. Januar (Holsteinischer Courier vom 15.12.2011)

Das Bürgerbegehren hatte Erfolg: Die Wattenbeker entscheiden darüber, ob Flächen für Windkraftanlagen ausgewiesen werden

Wattenbek. Mit dem 22. Januar steht jetzt auch der Termin für die Abstimmung. Zuvor hatte die Kommunalaufsicht des Kreises Rendsburg-Eckernförde das Wattenbeker Bürgerbegehren zur Ausweisung einer 140 Hektar großen Eigungsfläche für zulässig erklärt (der Courier berichtete).

Dr. Matthias Brunke, Stefan Bauchrowitz und Marco Hoppe hatten das Begehren eingereicht, für das sich 717 von insgesamt 2345 abstimmungsberechtigten Personen ab dem 16. Lebensjahr ausgesprochen hatten. Auf der Gemeindevertretersitzung am Dienstagabend im Gemeindezentrum stimmten die Ortspolitiker um Bürgermeister Uwe Bräse dem Vorschlag der Verwaltung zu, den Bürgerentscheid am Sonntag, 22. Januar, zu organisieren. Folgende Frage soll von den Bürgern beantwortet werden. “Sind Sie dafür, dass die Gemeinde Wattenbek eine ablehnende Stellungnahme zu der Fläche 170 im Entwurf der Teilfortschreibung des Regionalplans abgibt?”

Einwohnerversammlung am 9. Januar

Gemeindevertreter hatten sich bereits Anfang November für die Ausweisung von Eignungsflächen im Dorf ausgesprochen. Dieser Beschluss wird gekippt, sollte die Mehrheit der Abstimmungsberechtigten die Bürgerentscheid-Frage mit Ja beantwortet. Das Ja müssen allerdings mindestens 20 Prozent der Stimmberechtigten ankreuzen.

Eine Infoveranstaltung zum Thema wird es bereits am Montag, 9. Januar, um 19.30 Uhr im Bordesholmer Verwaltungsgebäude und nicht wie ursprünglich geplant im Wattenbeker Gemeindezentrum geben. Grund: Der Bordesholmer Sitzungssaal bietet mehr Platz.

Dann ging es weiter in der Tagesordnung: Einen finanziellen Beitrag zum geplanten Pferdefreizeitpark in Reesdorf lehnten die Ortspolitiker mehrheitlich wegen der angespannten Haushaltslage ab. Nach einer Patt-Abstimmung der 14 Gemeidevertreter über Zuschüsse für die Umbau- und Sanierungsarbeiten des Abschiedshauses in Brügge fiel auch dieser Ausgabentitel dem Rotstift zum Opfer.

Um bei einem Schuldenbestand von 240 000 Euro nicht noch tiefer in den Keller zu rutschen, kamen die Kommunalpolitiker mit Verabschiedung des Etatentwurfs für 2012 um eine deutliche Anhebung der Realsteuersätze nicht herum. Die Grundsteuer A und B beträgt ab dem nächsten Jahr nunmehr 320 Prozent (plus 30 Punkte). Die Gewerbesteuer erhöht sich von 340 auf 360 Prozentpunkte.

Quelle: shz/Holsteinischer Courier (von G.Böge)

13. Dezember 2011

Die Gemeindevertretung legt als Termin für die Durchführung des Bürgerentscheids Sonntag, den 22. Januar 2012, fest. Den wahlberechtigen Bürgern steht neben zwei Wahllokalen am Wahltag auch die Möglichkeit der Briefwahl zur Verfügung. Laut Frau Ingwersen (Amt Bordesholm) sind die Druckaufträge bereits erteilt und die entsprechenden Wahlscheine werden voraussichtlich zum 19. Dezember 2011 zur Verfügung stehen.

Zuvor wird es am Montag, dem 09. Januar 2012 um 19:30 eine Bürgerinformationsveranstaltung geben. Die Veranstaltung wird vermutlich im Rathaus des Amt Bordesholm (Mühlenstraße 7, 24582 Bordesholm) stattfinden. Es muss allerdings noch geprüft werden, ob der Saal zu diesem Termin zur Verfügung steht. Eine entsprechende Ankündigung und die Bekanntgabe der Tagesordnung nimmt das Amt Bordeshomm über die lokale Presse vor.

Darüber hinaus werden die Standpunkte/Begründungen der Gemeinde für eine Ausweisung der Windeignungsfläche 170 sowie entsprechenden Gegenargumente der Wattenbeker Bürger ebenfalls über die lokale Presse veröffentlicht.

Termin für Bürgerentscheid & Informationsveranstaltung steht fest!

Heute (13. Dezember 2011) tagte die Gemeindeverteretung der Gemeinde Wattenbek im Schalthaus. Unter Punkt 5 der Tagesordnung ging es um “Bürgerbegehren und Bürgerentscheid zur Eignungsfläche 170 (Windkraft)”.

Dabei wurde festgelegt, dass der Bürgerentscheid am Sonntag, dem 22. Januar 2012, stattfinden wird. Wahlberechtigt sind alle Wattenbeker Bürger, die mindestens 16 Jahre alt sind.
Ihnen steht neben zwei Wahllokalen am Wahltag auch die Möglichkeit der Briefwahl zur Verfügung. Laut Frau Ingwersen (Amt Bordesholm) sind die Druckaufträge bereits erteilt und die entsprechenden Wahlscheine werden voraussichtlich zum 19. Dezember 2011 zur Verfügung stehen.

Zuvor wird es am Montag, dem 09. Januar 2012 um 19:30 eine Bürgerinformationsveranstaltung geben. Die Veranstaltung wird vermutlich im Rathaus des Amt Bordesholm (Mühlenstraße 7, 24582 Bordesholm) stattfinden. Es muss allerdings noch geprüft werden, ob der Saal zu diesem Termin zur Verfügung steht. Eine entsprechende Ankündigung und die Bekanntgabe der Tagesordnung nimmt das Amt Bordeshomm über die lokale Presse vor.

Darüber hinaus werden die Standpunkte/Begründungen der Gemeinde für eine Ausweisung der Windeignungsfläche 170 sowie entsprechenden Gegenargumente der Wattenbeker Bürger ebenfalls über die lokale Presse veröffentlicht.

Wir haben den Bereich Aktiv werden um die Termine erweitert und werden Sie hier selbstverständlich auf dem Laufenden halte, wenn es Neuigkeiten zu vermelden gibt.

Den entsprechenden Artikel des Holsteinischen Courier finden Sie hier.

Gemeindevertretungssitzung & Artikel zur Veränderung des Landschaftsbildes

Am Dienstag, 13. Dezember 2011 um 19:30 Uhr findet eine öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung der Gemeinde Wattenbek im Gemeindezentrum Schalthaus in Wattenbek, Reesdorfer Weg 4b statt. Alle Wattenbeker Bürger, die sich für die Diskussionen um die Windeigenungsfläche 170 interessieren, sind dazu aufgerufen vorbei zu kommen. Wir haben diesen Termin auch in unseren Aktiv werden-Bereich aufgenommen.


Windkraftanlagen verändern das Landschaftsbild erheblich durch ihre außergewöhnliche Höhe, ihre Bewegung und Lärmentwicklung sowie durch die vorgeschriebene Beleuchtung als Luftfahrthindernis. Bis zu welchem Grad solche Veränderungen und die damit einhergehenden Einschränkungen akzeptabel sind, wird aufgrund der individuellen Betroffenheit des Einzelnen und der unterschiedlichen Wertschätzung für das kulturelle Landschaftsbild stark unterschiedlich bewertet. Die notwendige gesellschaftliche Diskussion darf nicht dadurch umgangen werden, dass nun durch die Windkraftbefürworter vorschnell Fakten geschaffen werden.

Lesen Sie den kompletten Artikel in unserem Informations-Bereich unter dem Punkt Veränderung der Landschaft.


Darüber hinaus haben wir noch einen interessanten Bericht der Zeitung “Zeit” aufgenommen.

Ein realer Kampf gegen Windmühlen (ZEIT ONLINE vom 30.11.2011)

Schleswig-Holstein setzt voll auf den Ausbau von Windkraft. Die Branche freut’s, aber die Bürger sind entrüstet. An vielen Orten rebellieren sie.

Schleswig-Holstein setzt auf Windkraft: Bis 2020 soll die komplette Stromversorgung des Bundeslandes aus dieser Energiequelle gewonnen werden. Darüber hinaus will man noch große Mengen an Windstrom exportieren. Weil die Windkraftgewinnung auf dem Meer noch Zeit braucht, wird die Erweiterung der Windparks auf dem Land gerade im Eiltempo vorangetrieben.

Die Landesregierung will die für Windkraft genehmigte Fläche von bisher 0,8 Prozent auf mindestens 1,5 Prozent ausweiten. Es geht um etwa 11.000 Hektar. Im Frühjahr kommenden Jahres soll eine endgültige Flächenkartierung vorgenommen werden. Schon jetzt zeigt sich: Windenergie ist zum knallharten Geschäft geworden. Doch was der Branche finanziellen Segen bringt, sorgt gleichzeitig auch für reichlich Unfrieden in der Bevölkerung.[...]

Den kompletten Artikel können Sie auf der ZEIT ONLINE-Webseite lesen.

Quelle: ZEIT ONLINE / Dieter Hanisch

Weitere Informationen zu Infraschall und den Auswirkungen durch Windkraftanlagen im Allgemeinen

In unserem Gesundheitsbereich haben wir neue, sehr interessante Informationen hinzugefügt.

Im Jahr 2010 hat die amerikanische Kinderärztin und Wissenschaftlerin Dr. Nina Pierpont ihre Schrift zum Thema Wind Turbine Syndrome veröffentlicht. Sie ist bisher nur auf englisch erschienen. Da Dr. Pierpont als Doktorin eine medizinische Expertin ist, existiert eine vereinfachte, gekürzte (deutsche) Version ihrer Abhandlung, die ab sofort im Downloadbereich zur Verfügung steht und sehr empfehlenswert ist.

Die Interviews, die Dr. Pierpont mit Betroffenen geführt hat, stehen auf dieser Webseite zur Verfügung. Sie sind allerdings englisch.

Sehr interessant ist auch die Arbeit von zwei US-Amerkikanern, die eine rund zweistündige Dokumentation zum Thema “Auswirkungen von Windkraftanlagen” gedreht haben. Sie gehen dabei längst nicht nur auf die gesundheitliche Beeinträchtigungen für die Anwohner ein, sondern beschäftigen sich u.a. auch mit den Aspekten Lärm, Schattenwurf/blinkende Leuchten und Lebensqualität. Auch in diesem Film sind viele Interviews mit Anwohnern und Wissenschaftlern enthalten. Leider ist auch dieser Film nur auf englisch verfügbar.

Dass aber nicht nur Menschen auf anderen Kontinenten von Windkraftanlagen gesundheitlich beeinträchtigt werden, zeigt der Brief einer ostfriesischen Bürgerin, die sehr emotional von Ihren Erfahrungen und Beeinträchtigungen durch Windkraftanlagen berichtet.

Darüber hinaus möchten wir noch auf ein Schreiben der EPAW an den schleswig-holsteinischen Innenminister Herrn Schlie und Herrn Tasch hinweisen. Auch in diesem Brief werden Gefahren und Risiken von Windkraftanlagen sehr anschaulich und unter Angabe zahlreicher Quellen erläutert.