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Archiv für die Kategorie „Allgemein“

Deutliche Ablehnung der Fläche 170

Die Wattenbeker Bürger haben entschieden!

Auf die Frage “Sind Sie dafür, dass die Gemeinde Wattenbek eine ablehnende Stellungnahme zu der Fläche 170 im Entwurf der Teilfortschreibung des Regionalplanes abgibt?” antworteten 823 Bürger mit “Ja” (66,2%) und nur 414 mit “Nein” (33,3%) bei 6 ungültigen Stimmen.

Somit haben von 2350 Wahlberechtigten 1243 Bürger Ihre Stimme aubgegeben. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 52,9%.

Damit steht fest, dass die Gemeinde Wattenbek eine ablehnende Stellungnahme zu der Fläche 170 abgeben wird.

Die Ergebnisse sind im Detail auf den Webseiten der Gemeinde Wattenbek und des Amts Bordesholm nachzulesen.

Artikel des Holsteinischen Courier vom 21.01.2012

Neben unserem Rückblick auf die Veranstaltung hat auch der Holsteinische Courier in seiner heutigen Samstags-Ausgabe über den Termin am vergangenen Donnerstag berichtet. Darüber hinaus werden die Formalitäten der Wahl nochmals erklärt. Der Artikel kann hier eingesehen werden.

Fahrdienst & Rückblick auf die Veranstaltung am 19.01.2012

Am kommenden Sonntag, den 22.01.2012, findet in Wattenbek der Bürgerentscheid zur Fläche 170 statt. Wir bieten daher einen Fahrdienst zu Ihrem Wahllokal und zurück nach Hause an. Wenn Sie selbst oder Wähler, die Sie kennen, Probleme haben zum Wahllokal zu kommen, melden Sie sich einfach, um eine Uhrzeit zu vereinbaren. Wir sind flexibel und können auch kurzfristig vorbei kommen. Bei Interesse rufen Sie bitte 04322 – 1380 an.


Am Donnerstag, 19.01.2012, haben wir eine letzte Informationsveranstaltung vor dem Bürgerentscheid im Wattenbeker Schalthaus durchgeführt. In der von Stefan Bauchrowitz moderierten Veranstaltung stellten zunächst die Wattenbeker Bürger Dr. Matthias Brunke und Dörthe Deutschbein sachlich und dennoch eindrucksvoll dar, warum sich die Bürgerinitiative gegen die Nutzung der Fläche 170 einsetzt.

Dr. Matthias Brunke erläutert die Auswirkungen einer Nutzung der Fläche 170

Wenn Sie an der Veranstaltung nicht teilgenommen haben oder sich die Inhalte noch einmal ins Gedächtnis rufen möchten, finden Sie die Präsentation hier zum Download. Des weiteren finden Sie die angesprochenen Themen auch im Informationsbereich auf dieser Webseite.

Im Anschluss fand ein interessanter Meinungsaustausch zwischen den Bürgern statt, in dessen Verlauf die letzten Unklarheiten und Fragen beantwortet und geklärt werden konnten. Wir sind uns sicher, dass jeder interessierte Wattenbeker Bürger über die Auswirkungen eines Windparks auf der Fläche in umfassender, ausreichender und zufriedenstellender Form informiert wurde. Die Veranstaltung ist daher als großer Erfolg zu werten.

Es bleibt uns nur zu sagen, dass jetzt Sie als Wattenbeker Bürger am Sonntag gefragt sind, die Meinung, die Sie sich auf Grund der Informationen gebildet haben, durch Ihre Stimme beim Bürgerentscheid zu bestätigen. Wenn auch Sie zu dem Schluss kommen, dass die Fläche 170 abgelehnt werden muss, stimmen Sie mit JA.


Gern möchten wir noch kurz aufgreifen, das Dr. Brunke in seinem Vortrag ein Interview zum Thema “Bürger-Beteiligung an einem Windpark” mit Michael Herte, Referent für Finanzdienstleistungen bei der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein, erwähnte. Das Interview finden Sie auf der Seite des NDR.

Informationsveranstaltung am Do., 19.01.2012 um 19:30 im Schalthaus

Liebe Wattenbekerinnen und Wattenbeker,

vielen Dank für die zahlreichen positiven Gespräche, die wir während der Verteilung der Flyer am vergangenen Wochenende, geführt haben. Es wurde erneut deutlich, wie sehr das Thema “Windpark in Wattenbek” die Bürger der Gemeinde beschäftigt und wie groß bei vielen auch der Wunsch ist, hinreichend informiert zu werden.

Aus diesem Grund findet am Donnerstag, den 19. Januar 2012, um 19:30 im Wattenbeker Schalthaus (Reesdorfer Weg 4) eine Informationsveranstaltung statt. Neben der Darstellung der Auswirkungen eines Windparks in Wattenbek soll der Fokus der Veranstaltung auf dem Dialog mit interessierten Bürgern liegen. Unser Ziel ist es, dass am Wahlsonntag niemand unentschlossen zur Wahl geht, weil er nicht ausreichend über die Auswirkungen eines Wattenbeker Windparks informiert wurde.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie das Angebot wahrnehmen. Bis Donnerstag!

Ihre Wattenbeker Mitbürger

Zusammenfassung & Stellungnahme zur Informationsveranstaltung am 09. Januar 2012

Am 9. Januar 2012 fand im Bordesholmer Rathaus eine Informationsveranstaltung zum Bürgerentscheid in der Gemeinde Wattenbek über die Ausweisung der Windeignungsfläche 170 im Entwurf der Teilfortschreibung des Regionalplanes III statt.
In der vom Stadtbaurat a.D. Dr. Otto Flagge moderierten Veranstaltung referierten Dipl-Ing. Andreas Kunte vom LLUR, Dipl.-Ing. Peter Busch, Firmengründer der Akustik Busch GmbH, Dipl.-Inform. Hans Bernhard Korthaus sowie Bernd Koop vom NABU Plön. Allen Referenten standen 15 bis 20 Minuten für ihren Vortrag zur Verfügung.

Vorträge

Herr Kunte eröffnete den Abend mit dem Thema „Umweltauswirkungen und Genehmigungsverfahren von Windenergieanlagen“. Darin beschrieb er den Ablauf des Verfahrens. So wird neben der Stellungnahme der Gemeinde auch die Meinung aller relevanten Behörden in Bezug auf eine Windeignungsfläche eingeholt und bei der Entscheidung berücksichtigt.

Das private Ingenieurbüro von Herrn Busch führt seit Mitte der 90er Jahre Schallimmisionsmessungen für Windkraftanlagen durch. Herr Busch konnte anhand eigener Messungen an einer Windturbine keinen Unterschied zwischen dem Infraschall von ein- und ausgeschaltete Windkraftanlagen erkennen. Das heißt, dass eine Windturbine (unabhängig davon, ob sie betrieben wird) grundsätzlich – als riesiges technisches Windhindernis – Infraschall produziert.

Herr Korthaus zeigte mit Fotos, die in Schleswig-Holstein entstanden sind, wie dominant Windkraftanlagen das Landschaftsbild prägen. Darüber hinaus verwies er darauf, dass verschiedene unabhängige Studien aus den USA, Großbritannien und Dänemark zu dem Schluss gekommen sind, dass sich der von den Windkraftanlagen abgesonderte Infraschall negativ auf die Gesundheit der Anwohner auswirkt. Diese Ergebnisse decken sich dabei auch mit Erfahrungen aus seiner Gemeinde Langenhorn, in der bereits einige Windkraftanlagen betrieben werden. Anhand einer Grafik erläuterte Herr Korthaus, dass die finanzielle Beteiligung an einem Bürgerwindpark verglichen mit konservativen, risikolosen Geldanlageformen wie z. B. Festgeld weniger Gewinn abwirft.

Herr Koop stellte dar, inwiefern ein Windpark auf der Fläche 170 die Vogelwelt und Fledermäuse beeinflusst. Gerade für Greifvögel, Zugvögel und Fledermäuse ist das Risiko enorm. Greifvögel wie der Rotmilan haben eine lange Lebenserwartung und bekommen relativ selten Nachwuchs, daher ist jeder Verlust eines Greifvogels dramatisch, da die Verluste kaum durch Geburten kompensiert werden können. Zwei wichtige Zugvogelrouten führen genau durch die Fläche 170. Die Zugvögel bewegen sich dabei genau auf Höhe der Windkraftanlagenrotorblätter. Zudem ist bekannt, dass um die Fläche 170 herum 8 Fledermausarten leben. Seiner Meinung nach ist die Fläche 170 für Windkraftanlagen aufgrund der zu erwartenden schweren Schädigungen der Avifauna gänzlich ungeeignet.

Diskussion

Im Anschluss an die Vorträge kam es zu einer regen, größtenteils sachlichen Diskussion. Es lässt sich letztlich folgendes Fazit ziehen:

Aus Naturschutzsicht wäre die Nutzung der Windkraftfläche 170 eine Katastrophe. Herr Koop von der NABU Plön hat dies sehr sachlich und dennoch beeindruckend und anschaulich dargelegt. Auch die Untere Naturschutzbehörde Neumünster hat sich deutlich gegen die Windeignungsfläche ausgesprochen. Herr Goldammer, Vorsitzender der Ortsgruppe Bordesholm des BUND für Umwelt- und Naturschutz, hat seine neutrale Einschätzung von der Einwohnerversammlung am 24.10.2011 revidiert, da ihm die ablehenende Haltung der UNB Neumünster zu diesem Zeitpunkt nicht in Gänze vorlag.

Nicht so eindeutig wie beim Naturschutz ist die Faktenlage bei den Gesundheitsbeeinträchtigungen. Herr Busch betrachtet das Thema aus einem physikalischen Blickwinkel. Er hat Infraschall-Messungen durchgeführt und ist darüber zu dem Schluss gekommen, dass Windkraftanlagen keinen zusätzlichen Infraschall erzeugen und der Infraschall für den Menschen sowieso unterhalb der Hörschwelle liegt, wenn er einen bestimmten Lautstärkepegel nicht überschreitet. Es ist zwar wissenschaftlich korrekt, dass der Infraschall in den vorhanden dB-Bereichen unterhalb der Hörschwelle des Mensch liegt, allerdings wirkt er auch auf den Organismus, ohne dass das Ohr ihn als Ton wahrnimmt. Dieser Aspekt wurde nicht ausreichend gewürdigt, da Herr Busch über keine medizinische Expertise verfügt. Auf entsprechende Anfragen besorgter Bürger, die um ihre Gesundheit fürchten, hatten auch die Experten keine Antworten.

Es ist nicht möglich aufgrund einer rein physikalischen Betrachtung eine Gesundheitsgefahr auszuschließen. Das Robert Koch-Institut, zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und –prävention, wies bereits darauf hin, dass die Auswirkungen von Infraschall (bis 20Hz) und tieffrequentem Schall (bis 100Hz, nach Verabschiedung einer Überarbeitung 125 Hz) auf den menschlichen Körper noch nicht ausreichend und umfassend untersucht wurden.

Fakt ist, dass Menschen, die in der Nähe (400 – 1500 m) von Windkraftanlagen wohnen, über Beschwerden wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder Herzrasen, die durch Infraschall hervorgerufen werden können, klagen.

Inwiefern man dem Glauben schenken kann, dass die Windkraftanlagen dafür verantwortlich sind, muss jeder selbst entscheiden. Es gilt aber zu bedenken: Es gibt kein „Ausprobieren“. Wenn die Windkraftanlage steht und sich bei Ihnen gesundheitliche Probleme einstellen, gibt es nur zwei Lösungen: Sie müssen lernen damit zu leben oder aber Ihre Wohnung oder Haus verlassen. Jeder muss selbst für sich entscheiden, ob er sich in dieses Risiko begeben will.

Neben den genannten Aspekten spielen auch die Veränderung des Landschaftbildes und der Wertverlust der Immobilien eine wichtige Rolle. Jeder Wattenbeker Bürger von diesen Effekten betroffen sein.

Auf Nachfrage, wie denn die Fläche 170 überhaupt in das Verfahren aufgenommen wurde, erklärte Herr Kunte, das sehr grobe Vorgehen des Innenministeriums: Dort wurden lediglich alle erfassten Flächennutzungen in Layern übereinander gelegt, die als Ausschlusskriterien anzusehen sind. Die frei gebliebenen Flächen wurden zu den Eignungsgebieten. Bei diesem Verfahren wurden die konkreten Gegebenheiten vor Ort überhaupt nicht berücksichtigt.

Welche Vorteile bietet die Fläche 170?

Es hilft selbstverständlich wenig, nur negative Fakten in die Betrachtung der Windkraftfläche 170 einzubeziehen. Vermutlich gibt es für jede Fläche das eine oder andere Argument, das gegen eine Ausweisung spricht. Daher ist es notwendig, die Vor- und Nachteile zu priorisieren und schließlich gegeneinander abzuwägen.

Unabhängig von den zahlreichen Nachteilen, bietet die Fläche bei objektiver Betrachtung nur einen Vorteil: Sie befindet sich in der Nähe eines Umspannwerkes und daher kann die gewonnene Energie leicht eingespeist werden. Diese Betrachtung ist allerdings sehr mager. Es ist nicht bekannt, wie groß die Windmenge in der besagten Fläche sein wird. Darüber hinaus sprach Herr Kunte davon, dass man in der Vergangenheit schon Anlagen zeitweilig zu Zeiten von Vogelzügen abgeschaltet hat. Wenn auch dies bei der Fläche 170 der Fall sein sollte und diese Einschätzung liegt nahe auf Grund des Berichts von Herrn Koop, müssen an der wirtschaftlichen Sinnhaftigkeit massive Zweifel aufkommen.

Was bringt die Anbindung an eine gute Infrastruktur, wenn auf Grund mangelnden Windaufkommens oder einer bewussten Abschaltung aus Naturschutzgründen kaum oder sogar gar kein Strom erzeugt werden kann?

Zum Abschluss noch ein paar Worte zum Thema Bürgerwindpark: Bürgermeister Bräse hat klar gesagt, dass es keine städtebaurechtlichen Verträge mit den Landeigentümern gibt. Es gibt laut dem Gemeindevertreter Herrn Herbert lediglich mündliche Absprachen, die aber selbstverständlich keinerlei rechtliche Relevanz haben. Das heißt also, dass es zwar theoretisch möglich ist, dass ein Bürgerwindpark entstehen kann, aber durch einer Votum für die Fläche 170 steht dies noch längst nicht fest. Die Landeigentümer können sich anschließend gegen einen solchen Bürgerwindpark entscheiden und ggf. lukrativere Angebote anderer Anbieter annehmen. Entsprechende Befürchtungen äußerte der Inhaber des Projektplanungsbüros „Neue Energien AG“ Jens Heeck aus Mühbrook. Eine Diskussion zu Risiken und Gewinnen für Bürger wurde nicht geliefert.

U.a. zum Thema Bürgerwindpark befinden sich im Übrigen sehr interessante weiterführende Informationen in unserem Informationsbereich.
Es ist letztlich an jedem Bürger sein eigenes Fazit zu ziehen:

  • Wie wichtig ist mir der Naturschutz in Region?
  • Wie sehr stören mich sieben bzw. bei Einbeziehung der Bordesholmer Fläche noch mehr 150 m hohe Anlagen, die auf Grund ihrer Höhe permanent blinken?
  • Bin ich in der Lage den Wertverlust meiner Immobilie anderweitig aufzufangen?
  • Kann ich die möglichen gesundheitlichen Gefahren hinnehmen und sind meine Familie und ich bereit damit zu leben?

Wie auch immer Ihr Entschluss ausfällt: Bekräftigen Sie ihn bitte durch Ihre Stimme am 22. Januar 2012.

JA

Im Bereich Aktiv werden finden Sie ab sofort ein Muster des Stimmzettels für den Bürgerentscheid, der am 22. Januar 2012 stattfinden wird.

Bitte beachten Sie, dass Sie mit JA abstimmen müssen, wenn Sie sich gegen die Windkraftfläche 170 aussprechen wollen.

Wir möchten Sie gern auch noch einmal auf die Möglichkeit der Briefwahl hinweisen. Mitte Januar ist es nicht unwahrscheinlich, dass der Weg zum Wahllokal durch Schnee, Eis und Glätte stark erschwert wird. Daher denken Sie bereits jetzt darüber nach, die Möglichkeit der Briefwahl in Anspruch zu nehmen. Ihren Wahlschein können Sie bereits jetzt beim Amt Bordesholm erhalten.

Damit der Bürgerentscheid erfolgrech sein kann, müssen mindestens 20% aller wahlberechtigten Wattenbeker Bürger mit JA stimmen. Daher ist jede Stimme wichtig! Auch wenn Sie der Meinung sind, dass “bestimmt mehr für Ja als für Nein stimmen”, bekräftigen Sie diese Meinung durch Ihre eigene JA-Stimme.

Mit anderen Worten: Selbst wenn mehr Bürger für JA als für NEIN stimmen, gilt der der Bürgerentscheid als gescheitert, wenn nicht mindestens 20% (absolut sind das 462) der wahlberechtigten Bürger für JA gestimmt haben.

Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie gern auch mit uns in Kontakt treten.

Wir wünschen Ihnen schöne, besinnliche Weihnachtsfeiertage.

Artikel zur Energiewende

Zum Erhalt unserer modernen Gesellschaft, von Gesundheit und Umwelt ist es notwendig, bei der Energiegewinnung neue Wege zu gehen. Ziel ist es, die Ausbeutung endlicher Rohstoffe zu drosseln und vor allem umweltfreundlich und gesundheitsverträglich Energie zu erzeugen. Diese Ziele können nur durch umsichtiges Agieren erreicht werden. Blinder Aktionismus bringt sie sogar in Gefahr. Heute möchten wir vorstellen, was die Energiewende für uns bedeutet, wie wir unseren Energiehunger stillen können und warum die Nutzung der Fläche 170 den grundlegenden Gedanken der Energiewende widerspricht.

Den kompletten Beitrag finden Sie im Informationsbereich unter Energiewende.

Termin für Bürgerentscheid & Informationsveranstaltung steht fest!

Heute (13. Dezember 2011) tagte die Gemeindeverteretung der Gemeinde Wattenbek im Schalthaus. Unter Punkt 5 der Tagesordnung ging es um “Bürgerbegehren und Bürgerentscheid zur Eignungsfläche 170 (Windkraft)”.

Dabei wurde festgelegt, dass der Bürgerentscheid am Sonntag, dem 22. Januar 2012, stattfinden wird. Wahlberechtigt sind alle Wattenbeker Bürger, die mindestens 16 Jahre alt sind.
Ihnen steht neben zwei Wahllokalen am Wahltag auch die Möglichkeit der Briefwahl zur Verfügung. Laut Frau Ingwersen (Amt Bordesholm) sind die Druckaufträge bereits erteilt und die entsprechenden Wahlscheine werden voraussichtlich zum 19. Dezember 2011 zur Verfügung stehen.

Zuvor wird es am Montag, dem 09. Januar 2012 um 19:30 eine Bürgerinformationsveranstaltung geben. Die Veranstaltung wird vermutlich im Rathaus des Amt Bordesholm (Mühlenstraße 7, 24582 Bordesholm) stattfinden. Es muss allerdings noch geprüft werden, ob der Saal zu diesem Termin zur Verfügung steht. Eine entsprechende Ankündigung und die Bekanntgabe der Tagesordnung nimmt das Amt Bordeshomm über die lokale Presse vor.

Darüber hinaus werden die Standpunkte/Begründungen der Gemeinde für eine Ausweisung der Windeignungsfläche 170 sowie entsprechenden Gegenargumente der Wattenbeker Bürger ebenfalls über die lokale Presse veröffentlicht.

Wir haben den Bereich Aktiv werden um die Termine erweitert und werden Sie hier selbstverständlich auf dem Laufenden halte, wenn es Neuigkeiten zu vermelden gibt.

Den entsprechenden Artikel des Holsteinischen Courier finden Sie hier.

Gemeindevertretungssitzung & Artikel zur Veränderung des Landschaftsbildes

Am Dienstag, 13. Dezember 2011 um 19:30 Uhr findet eine öffentliche Sitzung der Gemeindevertretung der Gemeinde Wattenbek im Gemeindezentrum Schalthaus in Wattenbek, Reesdorfer Weg 4b statt. Alle Wattenbeker Bürger, die sich für die Diskussionen um die Windeigenungsfläche 170 interessieren, sind dazu aufgerufen vorbei zu kommen. Wir haben diesen Termin auch in unseren Aktiv werden-Bereich aufgenommen.


Windkraftanlagen verändern das Landschaftsbild erheblich durch ihre außergewöhnliche Höhe, ihre Bewegung und Lärmentwicklung sowie durch die vorgeschriebene Beleuchtung als Luftfahrthindernis. Bis zu welchem Grad solche Veränderungen und die damit einhergehenden Einschränkungen akzeptabel sind, wird aufgrund der individuellen Betroffenheit des Einzelnen und der unterschiedlichen Wertschätzung für das kulturelle Landschaftsbild stark unterschiedlich bewertet. Die notwendige gesellschaftliche Diskussion darf nicht dadurch umgangen werden, dass nun durch die Windkraftbefürworter vorschnell Fakten geschaffen werden.

Lesen Sie den kompletten Artikel in unserem Informations-Bereich unter dem Punkt Veränderung der Landschaft.


Darüber hinaus haben wir noch einen interessanten Bericht der Zeitung “Zeit” aufgenommen.

Weitere Informationen zu Infraschall und den Auswirkungen durch Windkraftanlagen im Allgemeinen

In unserem Gesundheitsbereich haben wir neue, sehr interessante Informationen hinzugefügt.

Im Jahr 2010 hat die amerikanische Kinderärztin und Wissenschaftlerin Dr. Nina Pierpont ihre Schrift zum Thema Wind Turbine Syndrome veröffentlicht. Sie ist bisher nur auf englisch erschienen. Da Dr. Pierpont als Doktorin eine medizinische Expertin ist, existiert eine vereinfachte, gekürzte (deutsche) Version ihrer Abhandlung, die ab sofort im Downloadbereich zur Verfügung steht und sehr empfehlenswert ist.

Die Interviews, die Dr. Pierpont mit Betroffenen geführt hat, stehen auf dieser Webseite zur Verfügung. Sie sind allerdings englisch.

Sehr interessant ist auch die Arbeit von zwei US-Amerkikanern, die eine rund zweistündige Dokumentation zum Thema “Auswirkungen von Windkraftanlagen” gedreht haben. Sie gehen dabei längst nicht nur auf die gesundheitliche Beeinträchtigungen für die Anwohner ein, sondern beschäftigen sich u.a. auch mit den Aspekten Lärm, Schattenwurf/blinkende Leuchten und Lebensqualität. Auch in diesem Film sind viele Interviews mit Anwohnern und Wissenschaftlern enthalten. Leider ist auch dieser Film nur auf englisch verfügbar.

Dass aber nicht nur Menschen auf anderen Kontinenten von Windkraftanlagen gesundheitlich beeinträchtigt werden, zeigt der Brief einer ostfriesischen Bürgerin, die sehr emotional von Ihren Erfahrungen und Beeinträchtigungen durch Windkraftanlagen berichtet.

Darüber hinaus möchten wir noch auf ein Schreiben der EPAW an den schleswig-holsteinischen Innenminister Herrn Schlie und Herrn Tasch hinweisen. Auch in diesem Brief werden Gefahren und Risiken von Windkraftanlagen sehr anschaulich und unter Angabe zahlreicher Quellen erläutert.