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Archiv für die Kategorie „Presse“

Wattenbeker haben 400 Unterschriften (Holsteinischer Courier vom 17.11.2011)

Bürgerbegehren gegen Windkraft ist auf dem Weg

Die Wattenbeker Gemeindevertretung hat sich am 3. November mehrheitlich für die Ausweisung einer rund 140 Hektar großen Eignungsfläche für Windkraftanlagen ausgesprochen. Schon einen Tag nach der Vertretersitzung gründete sich eine zwölfköpfige Gruppe, die dabei ist, ein Bürgerbegehren auf den Weg zu bringen. Ziel ist es, über einen Bürgerentscheid den Gemeindevertreterbeschluss zu kippen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Ja zur Windkraft, aber Bordesholm blickt nach Wattenbek (Holsteinischer Courier vom 16.11.2011)

Einvernehmlich sprachen sich die Bordesholmer Gemeindevertreter um Bürgermeister Helmut Tiede auf der Sitzung am Montag für die Unterstützung der Energiewende durch die Ausweisung neuer Windenergieeignungsflächen aus. Diesen Beitrag weiterlesen »

Windkraft: Bordesholm stimmt dafür (Holsteinischer Courier vom 11.11.2011)

Neumünsteraner Stellungnahme sorgt für Wirbel

Bei der Ausweisung einer eigenen Eignungsfläche für Windkraftanlagen sind die Bordesholmer Kommunalpolitiker untrennbar mit der Nachbargemeinde Wattenbek verbunden. Dort haben sich die Gemeindevertreter bereits mehrheitlich für einen rund 140 Hektar großen Landstrich entschieden (der Courier berichtete). Am Mittwochabend wurde die Ausweisung im Bordesholmer Bau- und Umweltausschuss beraten. Diesen Beitrag weiterlesen »

Zustimmung zu neuen Windrädern mit Vorbehalten (Kieler Nachrichten vom 11.11.2011)

Zustimmung zu neuen Windrädern mit Vorbehalten

Quelle: Kieler Nachrichten vom 11.11.2011 / Frank Scheer

Untere Naturschutzbehörde ist gegen die Windräder (Kieler Nachrichten vom 10.11.2011)

Untere Naturschutzbehörde ist gegen die Windräder

Quelle: Kieler Nachrichten vom 10.11.2011 / Frank Scheer

Wattenbeker peilen Bürgerentscheid an (Holsteinischer Courier vom 05.11.2011)

Mit neun zu fünf stimmten die Gemeindevertreter für Windenergie-Flächen

“Jetzt weht der Wind den Gemeindevertretern um die Ohren. Wir sind zum Kampf entschlossen und werden uns schon am Sonnabend treffen, um ein Bürgerbegehren zu organisieren.” Das beschlossen rund 20 Zuhörer nach der Wattenbeker Gemeindevertretersitzung am Donnerstag im Gemeindezentrum. Sie sind empört und enttäuscht darüber, dass sich die Mehrheit der Ortspolitiker über die Köpfe der Bürger hinweg für die Ausweisung einer Eignungsfläche für Windkraftanlagen ausgesprochen hat.

Der Sozialdemokrat Günter von Seidlitz stimmte gegen die Flächenausweisung, obwohl er ein Windkraftbefürworter ist.

Das Areal (Nr. 170 im Entwurf der Regionalplanung) für eine noch unbekannte Anzahl von Windräder mit einer Rotorspitzenhöhe von 150 Metern ist rund 140 Hektar groß. Davon gehören 40 Hektar zur Gemeinde Bordesholm. Parteiübergreifend stimmten neun Vertreter dafür und fünf dagegen, Flächen für Windkraftanlagen auszuweisen. Zwei Gemeindevertreter fehlten entschuldigt. Volker Techow (CDU) besitzt Flächen im Ausweisungsgebiet und konnte wegen Befangenheit nicht mit abstimmen.

Vor dem Beschluss hatten sich rund 35 Zuhörer in der Einwohnerfragestunde über 60 Minuten

vehement gegen den Beschluss gestemmt. “Bei meiner Mitwirkung an der Wattenbeker Chronik haben wir uns auch intensiv mit dem historischen Landschaftsbild befasst. Haben diese Werte für die Gemeindevertretung heute keine so hohe Bedeutung mehr?”, fragte unter anderem Joachim Thomsen. Dazu meinte Bürgermeister Uwe Bräse: “Das muss jeder Gemeindevertreter für sich entscheiden.” Thomsen legte nach und fragte an, ob sich alle Vertreter darüber im Klaren sind, dass der Bau von Windmühlen zu einem Wertverlust ihrer Häuser führt. “Ich habe Verständnis für die betroffenen Anlieger, doch Wertausgleich ist nicht Sache der Gemeinde”, meinte dazu Amtsdirektor Heinrich Lembrecht.

Stadt Neumünster gegen Windräder am Dosenmoor

 

Wortmeldungen von Gästen aus den Nachbargemeinden waren nicht zugelassen. Doch nach der Versammlung sagte Gila Krix aus Negenharrie den Wattenbeker Windkraftgegnern die Unterstützung bei einem Bürgerentscheid zu.

Weil die Ausweisungsfläche bis an das Naturschutzgebiet Dosenmoor der Stadt Neumünster reicht, musste von dort eine Stellungnahme eingeholt werden. Wie zu hören war, hat die Neumünsteraner Naturschutzbehörde der Ausweisung der Windfläche eine Abfuhr erteilt.

Für eine Überraschung sorgte der Wattenbeker Gemeindevertreter Günter von Seidlitz. Der SPD-Politiker bekannte sich zur Windenergie und outete sich vor der Abstimmung als Fürsprecher der Eignungsfläche. Doch weil die Sache die Bürger so sehr bewegt, stellte er den Antrag, das Thema auf eine “breitere demokratische Basis” zu stellen. Seine Vorstellung von einer Bürgerbeteiligung – in welcher Form auch immer – wurde von der Mehrheit der Gemeindevertreter jedoch abgeschmettert. Günter von Seidlitz stimmte dann, wie unter anderem auch Bürgermeister Uwe Bräse (CDU), gegen die Ausweisung. Der Gemeindechef betonte in einer persönlichen Erklärung, dass seiner Auffassung nach die Nachteile einer Flächenausweisung überwiegen. Die Zuhörer dankten es ihm mit großem Beifall. “Wir haben den Fehler gemacht, nicht zusammen mit den Negernharriern und den Groß Buchwaldern einen Bürgerentscheid zu beschließen. Jetzt sorgen wir mit dem Beschluss für Zündstoff in der Gemeinde. Das hätte nicht sein müssen”, meinte ein Ortspolitiker, der nicht genannt werden wollte. In beiden Nachbargemeinden hatten die Wahlberechtigten der Ausweisung von Flächen für Windkraftanlagen mit großer Mehrheit widersprochen.

Quelle: Shz/Holsteinischer Courier (von Günter Böge)

Mehrheit sagt Ja zu Bürgerwindpark (Kieler Nachrichten vom 05.11.2011)

Mehrheit sagt Ja zu Bürgerwindpark

Quelle: Kieler Nachrichten vom 05.11.2011 / Frank Scheer

Zwei Ausschüsse für Windkraft in Wattenbek (Holsteinischer Courier vom 03.11.2011)

Zum Thema Ausweisung einer rund 100 Hektar großen Eignungsfläche für Windkraftanlagen in Wattenbek einigten sich die Mitglieder des Ausschusses für Umwelt, Versorgung und Verkehr und des Bauausschusses am Dienstag auf eine Beschlussempfehlung an den Gemeinderat. Diesen Beitrag weiterlesen »

Klare Ausschussmehrheiten für Windmühlen am Dosenmoor (Kieler Nachrichten vom 03.11.2011)

Klare Ausschussmehrheiten für Windmühlen am Dosenmoor

Quelle: Kieler Nachrichten vom 03.11.2011 / Frank Scheer
 

Wattenbek: Kein Bürgerentscheid (Kieler Nachrichten vom 02.11.2011)

Wattenbek -Die Gemeinde Wattenbek stimmt dem vom Land Schleswig-Holstein im Süden des Orts eingeplanten Eignungsraum für Windmühlen zu. Nach längerer Debatte stimmten neun Ortspolitiker dafür, fünf stimmten dagegen.

Der von Günter von Seidlitz (SPD) zuvor beantragte Bürgerentscheid fiel bei nur sechs Ja-Stimmen durch. Eine Zwei-Drittel-Mehrheit, sprich elf Stimmen, hätte dieser Antrag benötigt. In der Einwohnerfragestunde nutzten zahlreiche Bürger, insbesondere aus dem Neubaugebiet An der Burbek, die Chance, ihre Ängste, Sorgen und Nöte vorzutragen. Vor allem ein zu erwartender Wertverlust der Immobilen ist den Einwohnern ein Dorn im Auge. Nun wollen die verärgerten Einwohner selbst Unterschriften für ein Bürgerbegehren sammeln. 235, sprich zehn Prozent der Wahlberechtigten, sind für einen Bürgerentscheid notwendig. Die Unterschriften müssen spätestens in sechs Wochen in der Amtsverwaltung am Bahnhof eingereicht werden.

Quelle: Kieler Nachrichten vom 02.11.2011 / Frank Scheer